Am Samstag, den 28. Februar 2026, empfing die C-Jugend des PHC Wittenberge den Tabellenvierten HSV Wildau 1950. Die Ausgangslage schien klar: Während Wildau auf Rang vier stand, rangierte der PHC punktlos am Tabellenende der Oberliga. Das Hinspiel hatte der PHC noch deutlich mit 44:27 verloren – umso größer war die Motivation, es diesmal besser zu machen.
Ausgeglichene Anfangsphase mit Läufen auf beiden Seiten
Die Partie begann zunächst vorsichtig, beide Teams überzeugten mit stabilen Abwehrreihen. Nach fünf Minuten starteten die Gäste einen kleinen Lauf und setzten sich nach acht Minuten erstmals mit drei Toren ab (4:7). Doch der PHC zeigte Moral: Mit vier Treffern in Folge drehte das Team die Partie zwischenzeitlich und zwang Wildau zur ersten Auszeit.
Auch nach dieser Unterbrechung blieb die C-Jugend des PHC konzentriert. Selbst eine erste Zeitstrafe in der 13. Minute brachte die Gastgeber nicht aus dem Rhythmus. Nach 20 Minuten stand es verdient 14:14. Eine eigene Auszeit brachte nochmals Ruhe ins Spiel, doch kurz vor der Pause agierte der PHC etwas hektisch. Wildau nutzte dies eiskalt und ging mit einer 18:16-Führung in die Halbzeit.
Überragende zweite Halbzeit und 7:0-Lauf
Die Gäste kamen mit mehr Fokus aus der Kabine und setzten sich zunächst auf vier Tore ab. Wer dachte, das Spiel würde nun seinen erwartbaren Lauf nehmen, sah sich getäuscht: Der PHC bäumte sich auf und blieb dran. Angeführt von einer nun überragenden Torhüterleistung kämpfte sich die Mannschaft zurück und glich nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit zum 22:22 aus.
Was folgte, war die stärkste Phase des Spiels: Der PHC legte einen 7:0-Lauf hin und führte in der 41. Minute plötzlich mit 26:22. Selbst zwei Zeitstrafen innerhalb dieses Laufs konnten die Gastgeber nicht stoppen – im Gegenteil, die Mannschaft wuchs über sich hinaus.
Starke Nerven in der Crunch-Time
Nach einer weiteren Auszeit der Gäste (42. Minute) versuchte Wildau noch einmal alles und kam zwischenzeitlich auf zwei Tore heran. Der PHC arbeitete aber weiter konzentriert, blieb in der Abwehr stabil und nutzte technische Fehler des Gegners konsequent aus.
1:20 Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung plötzlich sieben Tore – die Vorentscheidung. Zwar kamen die Gäste noch einmal heran, doch am Ende stand ein umjubelter 33:30-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Erster Oberliga-Sieg dank Teamgeist und starker Kulisse
Am Ende feierte der PHC Wittenberge den ersten Oberliga-Sieg der Saison. Eine konzentrierte Teamleistung, eine starke Defensive, eine effektive Offensive und eine überragende Torhüterleistung in der zweiten Halbzeit waren der Schlüssel zum Erfolg.
Auch von den Rängen kam enorme Unterstützung – besonders in der Crunch-Time war die Halle voll da und trug die Mannschaft zum verdienten Heimsieg.



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