Verbandspokal 1. Runde – Zwischen Fehlstart und starkem Comeback

Nach dem Umbruch im Männerbereich ging es mit insgesamt zwölf Spielern auf den Weg zum Pokalturnier nach Neuruppin. Daniel Schermer unterstützte die Mannschaft als offizieller Mann auf der Bank, übernahm die Auszeiten und kümmerte sich bei Verletzungen um die Spieler.

Schwarz-Weiß Zepernick 09 – PHC

Das erste Spiel gegen Schwarz-Weiß Zepernick 09, ebenfalls Landesliga Nord, verlief in den ersten Minuten noch recht ausgeglichen. Doch nach einer kleinen Drei-Tore-Führung der Schwarz-Weißen, einigen Fehlwürfen, Fehlpässen und dem einen oder anderen unglücklichen Händchen unseres Torhütergespanns verfiel die Mannschaft leider wieder in alte Verhaltensmuster.

Die Köpfe gingen nach unten. Die vergangene Saison saß offenbar noch zu tief in den Köpfen der Spieler. Mit zunehmender Unsicherheit schwand auch das nötige Selbstvertrauen. Und so wurden aus den Bällen, die normalerweise vom Innenpfosten ins Tor gehen, plötzlich Innenpfosten-raus-Bälle.

Am Ende musste sich der PHC mit neun Toren Unterschied geschlagen geben – und das leider auch verdient.

HC Neuruppin II – PHC

Das zweite Spiel gegen Neuruppin II, Kreisoberliga, sollte, nein, musste anders laufen. So konnte man nicht in die Saison starten.

Zusätzliche Unterstützung bekam die Mannschaft durch unsere Betonmauer Finn Kolzer, der frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Nun lag es am Trainergespann, die richtige Mischung für die Startaufstellung zu finden, um gegen die bereits geschwächten Neuruppiner, die zuvor gegen Zepernick gewannen, einen Sieg einzufahren.

Dabei setzte man zunächst auf die Erfahrung der älteren Spieler: Sebastian Könning, William Krikorian, Christoph Wessel, Finn Kolzer und Hannes Fießler sowie am Kreis Daniel Timpe.

Und Daniel erwischte dabei einen absoluten Sahnetag. Daniel konnte sich am Ende als Zweiter der Torschützenliste des gesamten Turniers eintragen. An dieser Stelle ein großes Lob – denn endlich wurden die Hinweise aus dem Training konsequent umgesetzt!

Die Oldies machten ihre Sache zunächst sehr ordentlich und konnten nach zwanzig Minuten eine Fünf-Tore-Führung herausarbeiten.

Junge Dachse übernehmen Verantwortung

In der Halbzeitpause wurde allen Spielern noch einmal klargemacht, welche Prioritäten wir in dieser Saison setzen wollen. Nun war es Zeit, unseren jungen Dachsen eine Chance zu geben.

Der Plan war klar: Sollte das Spiel innerhalb der ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte komplett kippen, würden ein oder zwei Oldies wieder eingewechselt werden, um das Spiel zu beruhigen.

Doch dazu kam es nicht. Ganz im Gegenteil: Die zweite Hälfte begann entgegen einiger Erwartungen mehr als positiv.

Unsere jungen Dachse Amirreza, Lennis, William und Lennert zeigten, was in ihnen steckt. Mit ihrer Schnelligkeit, Konzentration und einer starken Abwehrarbeit konnten sie die Führung immer weiter ausbauen und schließlich auf zwölf Tore erhöhen.

Robert Dehnert mit starken Paraden

Ein ganz besonderes Lob geht dabei auch an unseren Torhüter Robert Dehnert. Mit unzähligen Paraden rettete er der Mannschaft so manches Mal die Führung und gab den jungen Spielern vor ihm zusätzlich die nötige Sicherheit.

Da die zweite Hälfte mit den jungen Spielern so hervorragend lief, sah das Trainergespann keinen Grund mehr, einen der Oldies zurück aufs Feld zu schicken. Das hat vielleicht nicht jedem geschmeckt – war aber am Ende genau die richtige Entscheidung.

Die richtige Antwort nach dem Fehlstart

Die jungen Dachse haben ihre Chance genutzt und eindrucksvoll gezeigt, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist.

Nach dem völlig verkorksten Auftakt war das genau die richtige Antwort.

Weiter geht es erst für unser junges Team am 19. September 2026 mit dem Auswärtsspiel in Milow.

Bis dahin, „Gut Holz!“


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